Titel: Neue Mobilitätskonzepte - Technischer Hype versus Praxistauglichkeit Wiederholungs-Seminar

Datum: 06. Dezember
Enddatum:  - 07. Dezember


Ort: Deutsches Institut für Urbanistik Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15) 10969 Berlin

In vielen Städten ist die Verkehrssituation problematisch: Staus und fehlende Parkplätze, Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und Lärm, der ÖPNV an der Kapazitätsgrenze und eine oft noch mangelhafte Infrastruktur für den Radverkehr. Die Probleme werden in den Stadtquartieren wie in einem Brennglas sichtbar. Aber in den Stadtquartieren müssen auch die Lösungen ansetzen, sie stehen daher im Fokus des Seminars. Verkehrsfachleute empfehlen u.a., den Umweltverbund auszubauen und Carsharing-Angebote zu etablieren, die Elektrifizierung des Autos voranzutreiben, Parkraummanagement einzurichten und den Stellplatzschlüssel zu reduzieren. Doch stoßen solche Maßnahmen in den Kommunen nicht selten auf erbitterten Widerstand: Beispielsweise wehren sich Gewerbetreibende und Anwohnende gegen eine Reduktion von Stellplätzen im öffentlichen Raum oder gegen eine Umverteilung von Autoverkehrsfläche zugunsten des Radverkehrs oder des ÖPNV. Es klafft häufig eine große Lücke zwischen wünschenswerten und umsetzbaren Maßnahmen.

Im Seminar werden Rahmenbedingungen und konkrete Projekte vorgestellt, die Chancen und Grenzen zu neuen Mobilitätslösungen werden beleuchtet:

  • Wo liegen die Chancen und Einsatzgrenzen von Elektromobilität und Carsharing?
  • Wie kann mit klassischen Instrumenten (z.B. Verkehrsberuhigung, Parkraumbewirtschaftung) gesteuert werden?
  • Welche Mobilitätsangebote werden von welchen Zielgruppen nachgefragt?
  • Welche Ideen und Hypes halten dem Praxistest stand?
  • Sind die Projekte skalierbar, also über das Quartier hinaus umsetzbar?

 

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