Fußgänger sind keine Selbstläufer

Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs erschienen

Fußgängern soll zukünftig bei der Verkehrsplanung mehr Beachtung geschenkt werden. Als Gehstock reicht die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS NRW) Verkehrsplanern zukünftig den ‚Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs  in den Kommunen‘. Das 40-Seitige Heft gibt konkrete Handlungsempfehlungen und Strategien für alle Kommunen, die das Zufußgehen als eigenständige Verkehrsart stärken möchten.

Der Leitfaden richtet sich sowohl an Städte und Gemeinden, die bereits erste Schritte für mehr Fußverkehr unternommen haben, als auch jene, die noch ganz am Anfang stehen. Der modulare Aufbau mit fünf Handlungsfeldern ermöglicht einen individuellen Einsatz je nach Bedarf. Ein Arbeitsbuch und ein Fragebogen ergänzen den Leitfaden und vereinfachen seine Umsetzung.

„Unser Leitbild ist „Die Stadt als Lebens- und Bewegungsraum“. Der Handlungsleitfaden Fußverkehr ist ein wichtiges Instrument für unsere Mitglieder, um dieses Leitbild in die Realität umzusetzen. Wir möchten den Fußgängern endlich mehr geben, als übrig gebliebene Flächen“, erklärt Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW

Seit 2013 fördert die das kommunale Netzwerk nicht nur den Rad- sondern auch den Fußverkehr – eine bislang vernachlässigte Verkehrsart. Dabei ist gehen nicht nur umweltfreundlich und gesund. Es steigert auch die Lebensqualität in den Kommunen und ermöglicht Teilhabe an der Gesellschaft.

Die neue Broschüre ist in Kooperation mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW erschienen. Sie ist ab sofort unter www.agfs-nrw.de erhältlich.

Hier geht es zum Download der Broschüre.