Europäische Fahrradroute der Industriekultur

Veröffentlichung der Konzeptstudie zur transnationalen Veloroute auf dem Treffen des Weimarer Dreiecks

Der Regionalverband Ruhr hat am Mittwoch die Konzeptstudie "EuroVelo der Industriekultur" beim Treffen des Regionalen Weimarer Dreiecks vorgestellt. Auf einer Strecke von insgesamt 3.700 Kilometern, die acht Länder miteinander verbindet, sollen auf einstigen Transportwegen für die Industrie attraktive Radrouten entstehen.

EuroVelo wird unter anderem an zehn UNESCO-Weltererbestätten der Industriekultur entlang führen und so die Geschichte der Industriekultur und den Strukturwandel erfahrbar machen. Die teilnehmenden Länder - Wales, England, Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen und Tschechien - werden hauptsächlich auf bereits bestehenden Qualitätsrarouten eine neue einheitliche Beschilderung anbringen. Um die Route durchgängig befahrbar zu machen, müssen jedoch auch eingie Lücken durch bauliche Maßnahmen geschlossen werden. Darüber hinaus sollen weitere Dienstleistungen für Radtouristen angeboten werden. Für die Umsetzung und Vermarktung der Radroute in Nordrhrein-Westfalen ist der Regionalverband Ruhr verantwortlich.

Auf dem dreitägigen Treffen des "Regionalen Weimarer Dreiecks" tauschten sich Experten aus Hauts-de-France, Ober- und Unterschlesien und Nordrhein-Westfalen zu den Themen des Radverkehr in Alltag und Tourismus sowie Bewältigung des Strukturwandels aus.