Gemeinde Rommerskirchen

Minister überreicht Aufnahme-Urkunde

Am 2. Juni 2004 fand im Rathaus der Gemeinde Rommerskirchen die feierliche Aufnahme der Gemeinde Rommerskirchen in die Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW" statt.

Im Jahr 2001 wurde in Rommerskirchen der kühne Gedanken geboren, als kleine Kommune in den Kreis der "Fahrradfreundlichen Städte und Gemeinden" aufgenommen zu werden. Die Gemeinde Rommerskirchen beabsichtigte dabei, den Fahrradverkehr im Gemeindegebiet systematisch und flächenhaft zu fördern. Zur Sicherung und Steigerung des Radverkehranteils wurde daher ein umfassendes, flächenhaftes und angebotsorientiertes Radverkehrskonzept erstellt.

Minister Dr. Axel Horstmann, Bürgermeister Albert Glöckner und Pascale van den Berg, Geschäftsführung der AGFS, bei der Präsentation der unterzeichneten Urkunde

Bürgermeister Albert Glöckner kann auf eine Vielzahl von Maßnahmen verweisen: In den letzten Jahren sind bereits viele sogenannter Lückenschlüsse aus Mitteln der Gemeindekasse realisiert worden, so dass Radfahrer abseits der viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen alle Ortsteile der Gemeinde Rommerskirchen mühelos erreichen können.

Aber nicht nur die landschaftlich reizvolleren Strecken sind in das Konzept der Gemeinde Rommerskirchen eingearbeitet worden. Da, wo es möglich ist, werden auch die Hauptverkehrsstraßen eine Verbesserung erfahren, sei es durch Markierung von Schutzstreifen wie an der B 59, sei es durch Verbesserung der Ortseingangsituationen an der K 27, durch geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen oder durch separate Radwege.

Minister Dr. Axel Horstmann (links) und Bürgermeister Albert Glöckner (rechts) bei der Aufnahme der Gemeinde Rommerskirchen in die Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW".

Darüber hinaus wurden im Gemeindegebiet flächendeckend Tempo 30-Zonen eingerichtet und alle Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung geöffnet.

Besonderen Wert legte Rommerskirchen in den letzten Jahren auf den Bau von Kreisverkehren an den stark befahrenen Knotenpunkten. Als letzter signalisierter Knotenpunkt verlor die Kreuzung B 59/B477 durch den Umbau zum Kreisverkehr ihre Ampelanlage. In letzter Zeit wurden zudem zahlreiche öffentliche Plätze mit neuen, nutzergerechten Fahrrad - Abstellanlagen ausgestattet.

Auch im eigenen (Rat-) Haus wurde die Gemeinde aktiv. Seit 2002 stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei Diensträder zur Verfügung, um die Wege im Gemeindegebiet zu bewältigen.

Abstellplätze für Fahrräder

Seit Februar 2007 stellt die Gemeinde Rommerskirchen 30 Fahrradboxen und 20 Fahrradständer am Bahnhof zur Verfügung. Aufgrund der großen Resonanz wurde diese Anzahl am 31. März 2009 um weitere 27 Boxen auf nunmehr insgesamt 57 Fahrradboxen aufgestockt. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer können eine solche abschließbare Box für € 60,- pro Jahr, zuzüglich € 25,- Kaution, anmieten. Ansprechpartner im Rathaus ist Herr Reimert, Tel.: 0 21 83 / 8 00 35.