Stadt Rietberg

Damit ist es offiziell: Die Stadt Rietberg hat die Aufnahmeurkunde für die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden erhalten. Darüber freuen sich Christine Fuchs (Geschäftsführerin AGFS), Horst Becker (Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr) und Elke Hardieck (stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh), hier beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Bild: Stadt Rietberg

Rietberg wird 62. AGFS-Mitglied

Die Stadt Rietberg ist offiziell Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) geworden. Am 13. Juli 2011 unterzeichneten Bürgermeister André Kuper und Christine Fuchs (Geschäftsführerin der AGFS) im Rahmen einer Feierstunde im Ratssaal die Aufnahmeurkunde.

Erster Gratulant war Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär Verkehr im Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr). "Rietberg hat die Jury beeindruckt, hier wird systematisch und langfristig gedacht. Radfahren ist ein Selbstverständnis." Die Kommission hätte bei ihrer Bereisung im Frühjahr vieles sehr positiv aufgenommen und einmütig dem Ministerium die Aufnahme empfohlen. Mit der Emskommune seien nun 62 Mitglieder in der AGFS registriert, 47 Städte, 11 Kreise und 4 Gemeinden.

Stellvertretende Landrätin Elke Hardieck würdigte in ihre Ansprache: "Rietberg tut etwas, das zeigt sich immer wieder. Am Wochenende erst wurde der Klimapark eingeweiht, heute folgt die Aufnahme in die AGFS. Radfahren bedeutet einen guten Beitrag für den Klimaschutz, Rietberg ist hier wieder einmal beispielhaft für den Kreis Gütersloh." Bürgermeister André Kuper gab in der vom Session Sax Duo musikalisch umrahmten Feier einen kurzen Rückblick: "Im Jahr 2004 habe ich angeregt, eine Aufnahme anzustreben. Es folgten erste Informationsgespräche und mir war anhand der Kriterien, die man zu erfüllen hat, klar, es muss noch viel passieren in der Infrastruktur und im Bewusstsein der Menschen." Im Jahr 2008 erfolgte das einstimmige Ja des Rates zur Erstellung eines Radverkehrskonzeptes, eine Vielzahl von Maßnahmen wurden umgesetzt. Kuper: "Die LGS 2008 hat einiges an Infrastruktur gebracht, gerade mit Blick auf die neuen Radwege."

Mit dem Stadtmarketingprozess in der AG Fahrrad und Verkehr seien Anregungen gesammelt worden bis dann im Frühjahr 2010 der Aufnahmeantrag gestellt wurde. Die Bewertungskommission erschien im März 2011. Der Bürgermeister dankte allen die zur Aufnahme beigetragen hatten und freute sich auf die künftige Kooperation mit den Fachleuten: "Wir werden den Rat dieser starken Gemeinschaft gerne in Anspruch nehmen, denn wir sind noch lange nicht perfekt." Wie Christine Fuchs darlegte, sei die Mitgliedschaft nicht unbegrenzt. Sieben Jahre betrage die Gültigkeit, danach werde erneut eine Kommission anreisen.