Stadt Rhede

Rhede liegt im westlichen Münsterland unmittelbar an der niederländischen Grenze. Die Stadt Rhede hat rund 19.400 Einwohner und das Gemeindegebiet hat eine Größe von 78,85 km².

Im Jahr 2009 wurde Rhede als erste Gemeinde im Kreis Borken offiziell zur fahrradfreundlichen Stadt ernannt und als 49. Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) aufgenommen.

Rhede ist eine Fahrradstadt und das sieht man. So sind die sogenannten Fietsen in Rhede ein alltägliches und wichtiges Fortbewegungsmittel.
Die Stadt Rhede hat in den letzten Jahren viel für die Förderung der Nahmobilität getan.

An Hauptverkehrsstraßen sind neue Radwege und Schutzstreifen angelegt worden. Die Benutzungspflicht von Radwegen wurde weitgehend aufgehoben. An vielen Straßen ist das Gehwegparken abgeschafft worden - weitere Straßen sollen folgen. Zahlreiche Wegesperren und Poller wurden abgebaut.

In Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt Borken und der Polizei wurde erstmalig eine reine „Fußgänger-Verkehrsschau“ durchgeführt. Diese neue Art der Verkehrsschau legt ihren Focus besonders auf die Bedürfnisse, die Sicherheit und die Probleme von Fußgängerinnen und Fußgängern.

Im Bereich des ruhenden Radverkehrs wurden an der zentral gelegenen St. Gudula-Kirche, die gleichzeitig die Drehscheibe für den öffentlichen Personennahverkehr in Rhede ist, die alten Radparker umfassend durch neue, vom ADFC empfohlene Modelle, ersetzt.
Rhede besitzt außerdem ein attraktives und grenzüberschreitendes Rad- und Wanderwegenetz.

Nicht zuletzt betreibt die Stadt Rhede - auch mit Hilfe der AGFS-Kampagnen - eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Nahmobilität.