Kreis Lippe

Der Leitende Ministerialrat des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW Gert Reschke, Landrat Friedel Heuwinkel und Harald Hilgers, des Geschäftsführer der AGFS (von links) bei der Urkundenübergabe im Kreishaus am 11.01.2007.

Kreis Lippe jetzt offiziell Mitglied der AGFS

Nach zweieinhalbjähriger Vorbereitung hat der Kreis Lippe mit dem Projekt "Fahrradfreundlicher Kreis Lippe" die Voraussetzungen dafür geschaffen, Radfahren im Alltag als wirkliche Alternative zu anderen Fahrzeugen zu etablieren. Erklärtes Ziel dieser Initiative ist es, eine fahrradfreundliche Grundstimmung bei den Bürgern und allen Akteuren rund um das Radfahren in Lippe zu wecken.

Mit der Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) übernimmt der Kreis Lippe die Verpflichtung, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr sowohl für den touristischen als auch für den alltäglichen Gebrauch nachhaltig zu verbessern. Sichtbares Zeichen für diesen Schritt war jetzt die feierliche Übereichung der Urkunde durch den Leitenden Ministerialrat des Ministeriums für Bauen und Verkehr NRW Gert Reschke im Detmolder Kreishaus.

Seit 2004 hat der Kreis Lippe die Bemühungen zur Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer in Lippe in dem langfristig angelegten Projekt "Lippe radelt - Fahrradfreundlicher Kreis Lippe" zusammengefasst. "Eine enge Zusammenarbeit mit allen Kommunen im Kreis, mit Straßen NRW und den betroffenen Verbänden hat sich hierbei bewährt", betonte Landrat Friedel Heuwinkel bei der Begrüßung im Kreishaus. "Es gibt gute Gründe, auch für einen ländlichen Kreis wie Lippe, den Radverkehr zu fördern". Das Fahrrad eröffne z.B. allen Bevölkerungsgruppen fast jeden Alters eine eigenständige Mobilität und das Fahrradfahren sei natürlich gesund.

Im September 2006 erfolgte die Besichtigung und Prüfung zum Projekt "Fahrradfreundlicher Kreis" durch eine Bewertungskommission der AGFS. Mit positiver Resonanz, wie die jetzige Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft zeigt. Ministerialrat Reschke würdigte das Engagement der Verantwortlichen, die sich für ein fahrradfreundliches Lippe stark machten: "Alle Beteiligten haben manchen Berg versetzt", so Reschke in Anspielung auf das hügelige Lipperland, dass er als ehemaliger Detmolder noch gut in Erinnerung hatte. Durch die Aufnahme in die AGFS, die auf sieben Jahre befristet ist, kann sich der Kreis Lippe als sechster Mitgliedkreis in NRW als fahrradfreundliche Region im Tourismus besser positionieren.