Kolpingstadt Kerpen

Als begeisterter Sportler steigt Bürgermeister Dieter Spürck selbst gerne mal aufs Rad, um zu Terminen außerhalb seines Büros zu eilen. „Als Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger und aus Überzeugung“, so der Bürgermeister.

Ideale Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr

Kerpen bietet heute rund 67.000 Menschen eine Heimat und nennt sich zu Ehren des hier geborenen großen Gesellenvaters und Sozialreformers Adolph Kolping Kolpingstadt Kerpen.

Der Stadtgrundriss mit drei großen und mehreren kleinen Stadtteilen, die ebene Topografie, prachtvolle Burgen und Schlösser, grüne Naherholungsgebiete und attraktive Flussläufe bieten durch ein feinmaschiges Netz autofreier Verbindungen hervorragende Bedingungen für Wanderungen und den Freizeitradverkehr. Die innerörtliche Fußverkehrsinfrastruktur mit beinahe flächendeckend barrierefreien Querungsanlagen erlaubt Fußgängerinnen und Fußgängern sicheres und komfortables Vorankommen. Die Radverkehrsinfrastruktur mit Schutzstreifen, autofreien Velorouten und Mobilstationen an den S-Bahnhaltepunkten und dem Bahnhof in Horrem eignen sich sehr gut, im Alltagsverkehr viele Wege mit dem Rad zurückzulegen.

Die Aufnahme in die AGFS gelang 2012 auf Grundlage eines umfassenden Radverkehrskonzeptes, das in seinen wesentlichen Elementen zwischenzeitlich umgesetzt werden konnte. Zur weiteren Verbesserung der Nahmobilität soll auf Basis eines mit der Öffentlichkeit erarbeiteten Mobilitätsleitbildes als Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes ein „kommunales Mobilitätsprogramm 2025 der Kolpingstadt Kerpen“ formuliert und in Konsens mit einem Masterplan politisch beschlossen werden. Die Kolpingstadt Kerpen baut derzeit ein kommunales Mobilitätsmanagement auf, um den Fuß- und Radverkehrsanteil auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes im Modal Split spürbar zu vergrößern. Dazu gehört auch die Fortführung von Bemühungen, in Kerpen eine fahrradfreundliche Stadtverwaltung aufzubauen, um durch den Vorbildcharakter weitere Mitstreiter für den Radverkehr in Industrie und Gewerbe, in Schulen, in der Ärzte- und Kaufmannschaft, bei Dienstleistern und nicht zuletzt in der Bürgerschaft zu gewinnen.

Seit zwei Jahren wird in der Kolpingstadt Kerpen eine Radverkehrskampagne unter dem Motto „11 ORTE. 2 RÄDER. EINE STADT“ durchgeführt, um durch Printmedien, Aktionen und Veranstaltungen für den Radverkehr zu werben