Gemeinde Bönen

Die Städte Kamen und Bergkamen sowie die Gemeinde Bönen erhielten am 26. Mai 2010 im Technopark Kamen die Urkunde über die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreis in Nordrhein-Westfalen (AGFS).

Die Urkunde wurde durch NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski an Bürgermeister Hermann Hupe (Kamen) übergeben. Für Bergkamen der technische Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters, für Bönen nahm sie Bürgermeister Rainer Eßkuchen in Empfang. Die „Ernennung” gilt zunächst für sieben Jahre, danach wird erneut geprüft ob das Siegel „fahrradfreundlich“ verdient verliehen wurde.
Kozlowski betonte bei der Übergabe der Urkunde, die auch AG-Geschäftsführerin Christine Fuchs unterzeichnet hatte, dass derlei Dokument nicht an die Kommunen verschenkt werde. „Das ist nichts Selbstverständliches, man kann nicht sagen, wir möchten mal dabei sein, weil wir noch einen Platz für eine Urkunde haben“, forderte er zum stetigen Ausbau der Fahrradfreundlichkeit auf.
Die Übergabe der Urkunde ist das Ergebnis eines intensiven Bewerbungsverfahrens, das im November 2008 eingeleitet wurde. Nach Erstellung umfangreicher Bewerbungsunterlagen, organisatorischen Vorbereitungen in der Verwaltung, wie z.B. die Benennung eines Fahrradbeauftragten, wurde der formelle Aufnahmeantrag bei der AGFS gestellt. Letztlich wurden nach erfolgreicher Bereisung durch die Auswahlkommission der AGFS vor wenigen Wochen die drei Kommunen durch die Kommissionsmitglieder einstimmig für die Aufnahme vorgeschlagen.

Matthias Breuer, Fahrradbeauftragter der Stadt Kamen verspricht sich durch die enge Zusammenarbeit und den Informationsaustausch in den Gremien der AGFS eine Intensivierung und Optimierung der Nahmobiliät und letztlich entsprechend des Leitbildes der AGFS eine Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt. Auch in anderen aktuellen Themen, wie zum Beispiel in der Lärmaktionsplanung, spiele die Förderung des Radverkehrs eine wichtige Rolle, so Breuer.