Planungsgeschichte und Zielvorstellungen

Angestoßen durch die zunehmenden Diskussionen über den Umweltschutz wurden Anfang der 90er Jahre die ersten Schritte zur Förderung des Radverkehrs intensiviert. Im Mittelpunkt stand ein 1992 fertig gestelltes Gutachten zum Radverkehr in Essen, in dem u.a. ein Radverkehrsnetz erarbeitet wurde. Dieses Gutachten bildete die Grundlage für den Antrag zur Aufnahme in die "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW (AGFS)", der 1994 vom Stadtrat auf den Weg gebracht wurde. Seit der Aufnahme der Stadt Essen in die AGFS im März 1995 wird die Radverkehrsförderung durch den vierteljährlich tagenden Arbeitskreis Radverkehr unterstützt, in dem neben Vertretern der verschiedenen Fachbereiche der Stadt auch die Polizei sowie der ADFC und die Essener Fahrrad-Initiative (EFI) vertreten sind.

Ziel aller Maßnahmen ist es, eine radverkehrsgerechte Infrastruktur zu schaffen. Radfahren soll attraktiv, komfortabel und sicher werden, damit möglichst viele innerörtliche Fahrten vom Kfz auf das Fahrrad verlagert werden und sich der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen spürbar zu erhöht. Dazu ist zusätzlich auch in Zukunft eine intensive Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich. Ergänzende Serviceleistungen nach dem Motto „Radverkehr als System“ runden das Programm zur Radverkehrsförderung ab.

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