Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist seit dem 15.02.2007 Mitglied in der AGFS.

Als herausragendes Oberzentrum mit Flughafen, Messe, Universität, Fachhochschule und den damit verbundenen Pendlerströmen aus dem Umland, muss sich die verkehrliche Infrastruktur täglich den höchsten Anforderungen stellen. Diese Kenntnisse und Erfahrungen bringt die Landeshauptstadt in die Gemeinschaft ein. Ebenso profitiert die Stadt von den langjährigen Kenntnissen im Bereich der Fahrradförderung der anderen Mitglieder.

Ziel der Düsseldorfer Radverkehrsförderung ist es, die Bedingungen für die radelnden Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern, die angrenzenden Gemeinden enger an das Düsseldorfer Fahrradnetz anzubinden und die Landeshauptstadt für Radtouristen und Besucher noch attraktiver zu machen.

Mittlerweile ist vieles von dem, was zum Zeitpunkt der Aufnahme in die AGFS nur geplant war, überall im Stadtgebiet Realität geworden. Elemente der Radverkehrsförderung, wie z.B. Schutz- und Radfahrstreifen an hoch belasteten Hauptverkehrsstraßen, wurden zu Beginn der Mitgliedschaft vielfach noch sehr kritisch begleitet. Diese Elemente gehören heute zum Alltag im Düsseldorfer Stadtbild. Ein Grund für die Akzeptanz und Zustimmung waren die vielen Hinweise der Verwaltung auf die guten Beispiele und Erfahrungen im punkto Sicherheit und Komfort, die in anderen AGFS-Mitgliedsstädten schon früher gemacht wurden. Momentan fordern Politik und Bürger gleichermaßen den noch stärkeren Einsatz solcher kostengünstiger Infrastrukturelemente für den Radverkehr.

Ein Meilenstein der Düsseldorfer Radverkehrsförderung war die Eröffnung der Radstation am Düsseldorfer Hauptbahnhof, die im gleichen Jahr wie die Aufnahme in die AGFS erfolgte. Durch die transparente Bauweise wurde ein bis dahin unfreundlich wirkender Bereich erheblich aufgewertet.

Auch das Angebot an frei zugänglichen Fahrradabstellanlagen wird konsequent erweitert. Jedes Jahr werden im Stadtgebiet 200 – 300 neue Fahrradbügel aufgestellt. Fahrradboxen an wichtigen Haltestellen des ÖPNV sind geplant.

Besonders entlang des Rheins verlaufen verschiedene, qualitativ hochwertige regionale und überregionale, beschilderte Themenrouten. Die in Düsseldorf vorhandene kommunale Wegweisung, die auf der Basis des NRW-Netzes verdichtet wurde, ist für Besucher und Einwohner ebenfalls ein hilfreiches Instrument.

Seit der Aufnahme in die AGFS wurde die Zahl der geöffneten Einbahnstraßen auf fast 200 Stück nahezu verdoppelt.

Der angestrebte Radverkehrsanteil von 16% rückt näher. Um über die Menge der Radfahrer kontinuierliche Zahlen zu erhalten wurden 2 Dauerzählstellen an hoch frequentierten Fahrradachsen eingerichtet.

Regelmäßig veröffentlich Düsseldorf aufwendig gestaltete Routenempfehlungen und Faltpläne, die den Nutzern hilfreiche Tipps und attraktive Strecken bieten.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf sieht in der Fortsetzung der Förderung des Radverkehrs einen wichtigen Baustein für das zukünftige städtische Mobilitätsangebot. Einen größeren Raum für die die städtischen Verkehrsplaner wird die Anbindung des Umlandes mit geeigneter Radverkehrsinfrastruktur einnehmen.

Mehr über den Radverkehr in Düsseldorf finden sie hier: https://www.duesseldorf.de/radschlag.html