Willkommen in der Fahrradstadt Dormagen!

Auf römischen Fundamenten erbaut, präsentiert sich die Stadt Dormagen als modernes und wirtschaftlich leistungsfähiges Mittelzentrum im Herzen des Rheinlandes.

Früher vorwiegend als Chemiestadt bekannt, besitzt Dormagen heute einen gesunden Branchenmix aus produzierendem Gewerbe, Logistik, Einzelhandel und Dienstleistungen aller Art. Die Stadt profitiert dabei von der verkehrsgünstigen Lage an der Rheinschiene zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf.

Die 63.000 Einwohner verteilen sich auf 16 Stadtteile, die halbkreisförmig um das am Rhein gelegene Stadtzentrum gelegen sind.

Die über 2000-jährige Geschichte Dormagens hat einige herausragende Kulturdenkmäler hervorgebracht. Mehr als 500 000 Touristen besuchen jährlich die mittelalterliche Zollfeste Stadt Zons, die auch das "Rheinische Rothenburg" genannt wird. Ebenfalls über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist das Kloster Knechtsteden – die größte mittelalterliche Klosteranlage innerhalb des Erzbistums Köln. Sie lockt nicht nur mit ihrer romanischen Basilika, sondern auch mit einem sehr reichhaltigen und landesweit bedeutsamen Kulturprogramm.

Wer Ruhe und naturnahe Erholung sucht, wird Dormagen ebenfalls mögen. Beliebte Ausflugsziele sind der Tannenbusch mit seinem Tier- und Geopark, dem Waldmuseum und dem Naturerlebnispfad. In der waldreichsten Stadt des gesamten Rhein-Kreises Neuss sind ausgedehnte Spaziergänge durch den Chorbusch, den Knechtstedener Busch, den Mühlenbusch sowie den Stürzelberger Rheinbogen Grind und die Zonser Heide möglich.

Dormagen besitzt alle weiterführenden Schulen und ein herausragendes Kultur- und Bildungsangebot. Das Festival Alte Musik in Knechtsteden und die Freilichtbühne Zons sind überregional bekannt.

Dormagen ist fahrradfreundlich!

Wie lebenswert eine Stadt ist, zeigt sich vor allem an der Situation für Fußgänger und Radfahrer. Dormagen hat hier eine Menge zu bieten! Insbesondere Radfahrer finden hier geradezu vorbildliche Verhältnisse.

In Dormagen wird bereits seit Anfang der 90er Jahre systematisch der Radverkehr gefördert. Mit umfangreichen Neubau- und Markierungsmaßnahmen wurde ein geschlossenes Radverkehrsnetz geschaffen. Auffällig markierte Fahrradschutzstreifen durchziehen das Stadtgebiet wie ein rotes Band. In allen Wohnstraßen gilt flächendeckend Tempo 30. Alle Einbahnstraßen wurden für Radfahrer in Gegenrichtung geöffnet. Die Innenstadt und auch die Bahnhöfe verfügen über hunderte von funktionsoptimierten Fahrradständern.

Radfahren in Dormagen ist komfortabel und sicher und erfreut sich in der Bevölkerung stetig zunehmender Beliebtheit. Dies gilt auch für den Weg zur Arbeit und beim Einkaufen! Alle Schulen und die wichtigsten Gewerbe- und Einkaufsgebiete sind optimal an das Radverkehrsnetz angeschlossen. Die Fußgängerzone Kölner Straße ist von allen Seiten bevorzugt mit dem Fahrrad erreichbar und außerhalb der Kernzeiten sogar komplett für Radfahrer freigegeben.

Kein Wunder also, dass Dormagen inzwischen im weiten Umkreis als „die Fahrradstadt am südlichen Niederrhein“ gilt. Die Bemühungen um fahrradfreundliche Verkehrsverhältnisse wurden bereits im Jahre 1999 mit der Aufnahme in die AGFS „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte in Nordrhein-Westfalen“ gewürdigt.

Kontinuität in der Radverkehrsplanung

Für die Kontinuität in der Radverkehrsplanung sorgen seit über 20 Jahren der Fahrradbeauftragte und Verkehrsplaner Peter Tümmers und der städt. Baudirektor und Vorstand der Technischen Betriebe Dormagen AöR, Gottfried Koch.

Falls Sie Fragen oder Anregungen haben: Peter Tümmers (Tel. 02133 257 831) ist Ansprechpartner für alle Angelegenheiten rund um das Thema „Radfahren in Dormagen“. Bei ihm ist auch der Fahrradstadtplan erhältlich, dessen neueste Auflage im Sommer 2010 erschienen ist.

Freizeitradfahren und Fahrradtourismus

Der Freizeitradverkehr besitzt in Dormagen eine große Bedeutung. Die landschaftliche Schönheit des Stadtgebietes mit der reizvollen Lage zwischen dem Rheinlauf und dem größten zusammenhängenden Waldgebiet des Rhein-Kreises am Knechtstedener Busch ist dabei ein wichtiger Trumpf. Insbesondere die mittelalterliche Stadt Zons und das im weiten Umkreis bekannte Kloster Knechtsteden ziehen im Sommer viele Tausende Radtouristen an.

Dormagen wird von einem dichten Netz gut beschilderter Radwanderwege durchzogen. In Zons treffen sich zwei der bedeutendsten Fernradwege Deutschlands, der Rhein-Radweg (Erlebnisweg Rheinschiene) sowie die Kaiserroute (Aachen-Paderborn).

Die mittelalterliche Zollfeste Zons ist das wichtigste fahrradtouristische Ziel am südlichen Niederrhein. Die von Zons nach Düsseldorf-Benrath führende Fähre transportiert im Frühjahr/Sommer an schönen Tagen mehrere Tausend Radfahrer über den Rhein.

Fahrradtouristen sind in Zons jederzeit willkommen. Alle Information zum Thema (Fahrrad-) Tourismus und Hilfe bei der Hotelsuche erhalten Sie bei der Tourist-Info in Zons (http://www.dormagen.de/1628.html). Dort hält man auch für Sie den kostenlosen Radwanderführer mit 3 interessanten landschaftsgeschichtlichen Radtouren rund um Zons bereit.

Falls Sie Dormagen nicht mit einem eigenen Fahrrad besuchen: An der Station Schloss Friedestrom ist täglich die Ausleihe eine „Niederrheinrades“ möglich (Info: http://www.niederrheinrad.de/439/DormagenHotelSchlossFriedestromPGruppenangebote.html )

Seit dem Sommer 2012 gibt es eine zusätzliche Rad- und Fußgängerverbindung über den Rhein: Das Piwipper Böötchen befördert Radfahrer und Fußgänger von Dormagen-Rheinfeld (Piwipper Anlegestelle) ins rechtsrheinische Monheim. Dies ermöglicht weitere interessante Fahrrad- und Wandertouren von Zons aus. Weitere Infos unter http://www.piwipp-boot.de/

Dormagener Fahrradtag und Niederrheinischer Radwandertag

In den letzten 10 Jahren wurde der Schwerpunkt der Fahrradförderung vom reinen Wegebau auf öffentlichkeitswirksame Aktionen und Verkehrssicherheitsarbeit gelegt. So findet jährlich im Frühjahr vor dem historischen Rathaus ein „Dormagener Fahrradtag“ mit einem großen Fahrradflohmarkt statt. Dormagen nimmt jeden 1. Sonntag im Juli am „Niederrheinischen Radwandertag“ teil. Dort werden reizvolle Fahrradtouren durch die Nachbarstädte markiert – eine Attraktion, die jährlich tausende Radtouristen anzieht. Weitere Infos hierzu unter http://www.krefeld.de/radwandertag

Radstation am Bahnhof Dormagen

Anfang 2013 wurde mit dem Bau einer Radstation am Bahnhof Dormagen begonnen. Ab Ende des Jahres 2013 ist dort die sichere Verwahrung Ihres Fahrrades möglich. Die Radstation wird außerdem preiswerte Leihfahrräder für Gäste bereitstellen.

Service und Pannenhilfe? Kein Problem! Die Fahrradwerkstatt der Radstation kümmert sich kurzfristig darum.

Lust auf geführte Fahrradtouren in Dormagen?

Die Ortsgruppe Dormagen des ADFC führt jährlich Dutzende Fahrradtouren im Stadtgebiet und Umgebung durch. Bestimmt ist auch für Sie etwas dabei!

Infos gibt es direkt beim Vorsitzenden Wilfried Nöller unter Tel. 02133 61634 oder im Netz unter http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-neuss/ortsgruppen/dormagen/ortsgruppe-dormagen.html

Dormagen: Am besten per Rad entdecken!