Die Fahrradfreundliche Stadt Brühl

Brühl ist eines der Gründungsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden und Kreise in NRW. Die Stadt mit Weltkulturerbe liegt am Rande des Naturparks Rheinland zwischen Köln und Bonn. Kompakt bebaut und zum größten Teil in der Ebene liegend darf sich Brühl zu Recht als "Stadt der kurzen Wege" bezeichnen.
Neun von zehn Brühlerinnen und Brühlern wohnen in der Innenstadt oder in einem Umkreis von maximal drei Kilometern. Beste Voraussetzungen also für das Rad, denn in diesem Kurzstreckenbereich ist es allen anderen Verkehrsmitteln deutlich überlegen. So wird in Brühl für sehr viele Wege ganz selbstverständlich das Fahrrad benutzt.

Die Förderung des Radverkehrs hat in Brühl eine lange und bewährte Tradition. Schon Anfang der 1980er Jahre wurden eigene Fahrspuren für Radfahrerinnen und Radfahrer abmarkiert, Einbahnstraßen in Gegenrichtung geöffnet und die Fußgängerzone für den Radverkehr freigegeben. Mit der Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte und Gemeinden NRW im Jahr 1993 erhielt die Radverkehrsförderung in Brühl einen zusätzlichen Schub. Die vielfältigen Maßnahmen der letzten Jahre haben ganz wesentlich zu einem fahrradfreundlichen Klima beigetragen. 2003 belegte die Stadt Brühl beim bundesweiten Wettbewerb "Fahrradklimatest", der Umfrage des ADFC und des BUND, in der Kategorie bis 100.000 Einwohnern den zweiten Platz.

Die Förderung des Radverkehrs ist in Brühl in das kommunale Mobilitätsmanagement integriert. Im Rahmen des Mobilitätsmanagements werden in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Polizei, dem Kinderschutzbund, dem ADFC und den örtlichen Fahrradhändlern die einzelnen Aktionen durchgeführt

Weitere Informationen
Radverkehrsinfrastruktur

Mobilitätserziehung
Radtourismus