Die AGFS zu Gast auf der „Fahrrad 2017“ in Essen

Wir feiern 200 Jahre Fahrrad.

Die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V.) hat sich mit vielen Partnern wieder auf der Messe „Fahrrad“ in Essen dem Publikum präsentiert.

Zum 200. Geburtstag des Fahrrades gab es am Stand der AGFS wieder eine ganze Menge Informatives und Unterhaltsames. Gemeinsam mit den Partners Deutsches Fahrradmuseum Bad Brückenau (www.deutsches-fahrradmuseum.de) und ROSEbikes (www.rosebikes.de) konnten die Besucher eine Zeitreise durch die Jahrhunderte erleben. Ein echtes 1864er Tretkurbelrad aus Holz mit Eisenbereifung eröffnete den historischen Reigen der Fahrräder. Das auch als „Knochenschüttler“ bekannt gewordene Fahrrad war eines der beliebtesten Fotomotive am Stand. Weiter ging es mit einem Rad aus dem frühen 20sten Jahrhundert, ein Niederrad mit Ballonreifen, wie es bis heute in seiner Grundform so erhalten geblieben ist. In den 1970/80er-Jahren begann die Phase der Modifizierungen, es entwickelten sich das Bonanza-Rad, das Hollandrad, das Sportrad und die Falträder, repräsentiert am Stand durch ein frühes Faltrad von Moulton.

Das vierte und letzte Exponat am AGFS-Stand war ein High-End-Rad: Karbonrahmen und Bluetooth-Schaltung von ROSEbike stehen für die Zukunft.

Spiel, Spaß und Informationen

In die Zukunft schaut auch das NRW-Verkehrsministerium, das eine neue Version des Internet-Radroutenplaners auf dem Stand vorgestellt hat. Das Programm erkennt, mit welcher Art von Endgerät (Smartphone, Tablet, PC) der Nutzer anfragt und optimiert daraufhin die angezeigten Seiteninhalte. Auch das in NRW sehr beliebte touristische Knotenpunktnetz wird im Radroutenplaner.NRW dargestellt. Die Nutzer haben außerdem die Wahl, auf welcher Kartengrundlage sie die Ergebnisse sehen möchten: „open street map-Karten“ oder die amtlichen Karten des Bundesamtes für Kartographie (www.radroutenplaner.nrw.de).

Ein weiteres spannendes Thema waren die Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen. Sieben Projekte sind in NRW in der Vorbereitung, insbesondere der Radschnellweg RS1 Ruhr hat die Besucher zu zahlreichen Fragen veranlasst. Das Standteam der AGFS und zahlreicher Mitgliedsstädte wurde durch Vertreter des RVR und durch den Landesbetrieb Straßen NRW verstärkt und konnte so kompetent fast alle Fagen beantworten (www.radschnellwege.nrw).

Anschließend konnten sich die Besucher in eine andere Zeit versetzen lassen: Unser Foto-Spaß machte es möglich – sie wurden fotografiert, haben ein Motiv ausgesucht und schon waren sie mitten drin im Bild und konnten auch noch einen schönen Ausdruck als Erinnerung mitnehmen. Für die Kleinen und die klein gebliebenen Großen drehte sich das Glücksrad häufig in den vier Messetagen. Danke an Abus, Schwalbe, Busch&Müller für die Bereitstellung zahlreicher kleiner und größerer Preise.

Auf dem AGFS-Kongress wurde sie vorgestellt, hier am Stand war sie bereits zu erleben: Die neue AGFS-Kampagne zum Radverkehr „Generation Fahrrad“ hatte Vor-Premiere. Die Besucher konnten aus großen Schaumstoff-Würfeln eines der Motive puzzeln. Richtig los geht es ab April, wenn die Aktionen in den AGFS-Mitgliedskommunen starten (www.generation-fahrrad.de).

Das Technoseum Mannheim (www.technoseum.de) hat mit der Bereitstellung von Fotos auch zum Gelingen beigetragen. Allen Partnern auf diesem Weg einen herzlichen Dank.